Tanzfabrik
Berlin
Bühne
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apap – FEMINIST FUTURES

Projekte, die in den nächsten vier Jahren stattfinden werden
↪  Unterstützung von 20 Künstler*innen auf langfristiger Basis, von denen einige von ihren Künstler*innenkolleg*innen ausgewählt wurden. Jede*r von ihnen erhält Koproduktionsstipendien sowie Residenzen und Aufführungsmöglichkeiten.

↪ In den vier Jahren sind mehr als 50 Koproduktionen der geförderten Künstler*innen und rund 100 Präsentationen geplant, außerdem werden mehr als 50 Residenzen ausgerichtet.

↪ 5 Everybody’s Sisters Festivals werden von jeweils 2-3 Partnerorganisationen gemeinsam konzipiert und realisiert. Bei der Zusammenarbeit an der Kuratierung, Produktion und PR des Festivals tauschen sich die Kulturorganisationen aus, lernen voneinander und finden darüber hinaus nachhaltige Produktionsstrukturen. Jedes Festival wird in zwei bzw. drei ähnlichen, aber nicht identischen Versionen nacheinander in zwei bzw. drei Städten stattfinden.

↪ Eine Arbeitsgruppe wird die Festivals begleiten, das Experiment der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen beobachten und als ein neues Geschäftsmodell (New Business Model) unter den Bedingungen feministischer Prinzipien bewerten.

↪ An jedem Partnerstandort wird während des Everybody’s Sisters Festival auch eine Feminist School durchgeführt. Konzipiert als Austausch von Praktiken und Wissen zwischen Partner*innen, Künstler*innen und Publikum in einer nicht-hierarchischen, feministischen Umgebung, wird sie allen Teilnehmer*innen die Möglichkeit bieten, neue Fähigkeiten zu erwerben. Hier soll das Lehren und Lernen gegenseitig und horizontal sein.

↪ Insgesamt 55 Projekte, sog. Ventures, die Teil des regulären Programms jedes Partners sind, bieten lokalen Gruppen Zugang zu den Darstellenden Künsten. Diese Projekte bieten Künstler*innen die Möglichkeit, ihre Interessen und ihre Praxis in verschiedene Kontexte zu stellen, sich mit unterschiedlichem Publikum auseinanderzusetzen und mit spezifischen lokalen Organisationen zu kooperieren.

↪ Ein Wissensaustausch mit der Escola Livre de Dança da Maré unter der Leitung der Choreografin Lia Rodrigues in Rio de Janeiro. In ihrem Ausbildungsprogramm überschneiden sich gesellschaftspolitische und schulische Arbeit. Residenzen für Künstler*innen des apap-Netzwerks in Rio sowie solche für brasilianische Tänzer*innen in den Organisationen der Partner (jeweils drei) werden unter Lia Rodrigues' Anleitung begleitet.

↪ Eine neue Ausgabe des Mentoring-Programms Critical Practice (Made in Yugoslavia), das jungen Kritiker*innen, Schriftsteller*innen oder schreibenden Künstler*innen ermöglicht, Texte, künstlerische Gespräche, kurze Podcasts etc. zu produzieren. Zwei Zyklen von Schriftsteller*innen werden Seminare und Workshops besuchen, die von apap-Partnern sowie Partnern des NOMAD-Tanzakademie-Netzwerks veranstaltet werden